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NEUE MEXIKO: Gesetzgeber setzen sich für Schutz von Büchern in Bibliotheken ein
In New Mexico planen einige demokratische Gesetzgeber, erneut Gesetze einzuführen, die Bücher in öffentlichen Bibliotheken und Schulen vor Verboten schützen sollen. Gleichzeitig äußern sich republikanische Abgeordnete besorgt über den Zugang von Schülern zu als unangemessen erachteten Inhalten, insbesondere in Bezug auf sexualisierte Themen.
Die Gesetzgeber bereiten eine Reihe von Initiativen vor, um Bücher vor Zensur zu bewahren. Abgeordnete Kathleen Cates (D-Bernalillo & Sandoval Counties) erklärte, dass ihr Gesetz speziell für öffentliche Bibliotheken, einschließlich der Stammes- und ländlichen Bibliotheken, gedacht sei. Ein Gesetz von Senatorin Pope richte sich auf akademische Bibliotheken für Bildungseinrichtungen, während das Gesetz von Senatorin Sedillo-Lopez sich auf K-12 Schulen beziehe.
Die Initiativen zielen darauf ab, die Vielfalt der Literatur zu erhalten, die häufig von Buchverbotskampagnen bedroht ist, insbesondere LGBTQ+-Geschichten und Erzählungen von Minderheiten. Cates betont die Bedeutung des Zugangs zu diesen Büchern: «Das Recht zu lesen ist ein Recht auf Zugehörigkeit, und es ist entscheidend.»
Die Kontroversen um den Content von Büchern sind jedoch tiefgreifend. Amy Barela, Vorsitzende der Republikanischen Partei von New Mexico, äußerte vehemente Bedenken: «Der Inhalt dieser Bücher ist absolut inakzeptabel.» Ihrer Meinung nach sollten Kinder nicht mit sexualisierten Inhalten konfrontiert werden, da sie dafür nicht bereit seien und dies zu einer Normalisierung solcher Themen führen könnte.
Cates entgegnete, dass bereits viele Schulbezirke und öffentliche Bibliotheken Richtlinien hätten, die es Eltern ermöglichen, zu entscheiden, welche Bücher für ihre Kinder geeignet sind. «Jeder Elternteil hat das Recht zu entscheiden, welche Inhalte für seine Kinder nicht angemessen sind. Wo Amy für ihre Kinder eine Grenze zieht, kann ich nicht für meine Kinder entscheiden,» erklärte sie.
Zusätzlich betonte Cates, dass die vorgeschlagenen Gesetze nicht nur die Freiheit des Lesens schützen, sondern auch das Bibliothekspersonal vor Belästigungen bewahren sollen.
Laut einer Studie des American Library Association (ALA) wurden in den letzten Jahren zunehmend Bücher aufgrund von Bedenken hinsichtlich unangemessener Inhalte herausgenommen. Diese Entwicklungen werfen Fragen zur Meinungsfreiheit und zum Zugang zu Informationen auf, die für die Bildung junger Menschen kritisch sind. Statistiken zeigen, dass der Zugang zu vielfältigen Geschichten und Perspektiven das Verständnis und die Empathie fördert, wesentliche Fähigkeiten in einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft.
In Anbetracht der zunehmenden Konzentration auf Buchverbote in vielen Bundesstaaten ist es unerlässlich, den Dialog zwischen den Befürwortern des freien Lesens und denjenigen, die Bedenken hinsichtlich des Inhalts haben, fortzusetzen. Der Ausgang dieser Gesetzgebung könnte prägende Auswirkungen auf die Bildung und die literarische Landschaft in New Mexico haben.
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